Muss ich einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske bei der Arbeit tragen?

An Arbeitsorten muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ausnahme: Wenn ein Kontakt mit anderen Personen ausgeschlossen ist (z. B. im Einzelbüro) oder wenn es technische Schutzvorrichtungen wie z. B. Trennwände oder Plexiglaswände gibt.

Bei Arbeiten, die mit diesen Schutzmaßnahmen gar nicht möglich sind (z. B. Schauspiel), müssen organisatorische Maßnahmen getroffen werden. Das kann z. B. das Bilden von festen Teams sein.

Seit 7.11.2020 gelten Gesichtsvisiere nicht mehr als Mund-Nasen-Schutz.

In folgenden Bereichen muss eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil (oder eine mindestens gleichwertig genormte Maske) getragen werden:

  • Öffentliche Verkehrsmittel samt Stationen, Bahnhöfen etc.
  • Fahrgemeinschaften, Taxis und taxiähnliche Betrieb
  • Seil- und Zahnradbahnen
  • Kundenbereiche im Handel und in Dienstleistungsbetrieben
  • Märkte (im Freien und in Innenräumen)
  • Gastronomie, derzeit etwa beim Abholen von Speisen und Betriebskantinen
  • allgemein zugängliche Bereiche von Beherbergungsbetrieben (Hotels, Pensionen), die derzeit z. B. für Geschäftsreisende geöffnet haben
  • Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichte bei Parteienverkehr
  • geschlossene Räume von Einrichtungen zur Religionsausübung
  • Museen, Kunsthallen und kulturelle Ausstellungshäuser
  • Bibliotheken, Büchereien, Archive
  • Tierparks, Zoos und botanische Gärten

Für ArbeitnehmerInnen mit unmittelbarem Kundenkontakt, in der Lagerlogistik, in Kindergärten, Krippen, Horten, in Behörden und Verwaltungsgerichten und für LehrerInnen müssen verpflichtend regelmäßige Testungen vorgenommen werden. Geschieht das nicht, ist verpflichtend eine FFP2-Maske zu tragen. Bei einem negativen Testergebnis muss nur ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ausnahme: Negativ getestete ArbeitnehmerInnen in Kindergärten und Krippen, die Kontakt mit Kindern haben, müssen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Eigene Regeln zu FFP2-Masken gibt es für Alten-, Pflege- und Behindertenheime, Krankenanstalten, Kuranstalten und sonstige Gesundheitseinrichtungen.

Ausnahmen zur FFP2-Maskenpflicht bestehen etwa für Schwangere oder dann, wenn Sie die FFP2- Maske nicht in zumutbarer Weise kaufen können, z. B. weil sie gerade in der Umgebung ausverkauft sind. In diesen Fällen muss aber ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Eine Ausnahme ist auch aus gesundheitlichen Gründen möglich. Weiters müssen LogopädInnen und ihre KundInnen während der Dienstleistung keine Masken tragen.

Besteht an Ihrem Arbeitsplatz eine Maskenpflicht, muss Ihnen der Arbeitgeber diese kostenlos zur Verfügung stellen.