Gibt es ein Recht auf Maskenpausen?

Sehr lange haben sich AK und die Gewerkschaften für entlastende Maßnahmen bei dauerhaftem Maskentragen eingesetzt, nun ist auf diesem Gebiet ein Durchbruch gelungen:

Mit dem neuen Generalkollektivvertrag zu „Corona-Testungen“ wurde endlich der Rechtsanspruch geschaffen, eine Maske (Mund- Nasen-Schutz und FFP 1/2/3) jedenfalls nach einer durchgehenden Tragezeit von höchstens 3 Stunden für zumindest 10 Minuten abzunehmen.

Damit ist keine unbezahlte Arbeitspause gemeint, sondern die Möglichkeit, alle drei Stunden innerhalb der (bezahlten) Arbeitszeit eine Tätigkeit ausüben zu dürfen, die ein Tragen der Maske nicht erfordert. Ist der Arbeitgeber nicht im Stande, eine solche Tätigkeit zuzuweisen, hat das keine Auswirkung auf diesen Rechtsanspruch: in diesem Fall darf man die eigene Tätigkeit kurz niederlegen, um die Maske abnehmen zu können.