Was gilt für Alten- und Pflegeheime und Behindertenwohneinrichtungen, Krankenanstalten, Kuranstalten und sonstige Gesundheitsdienstleistungen?

Der Arbeitgeber darf ArbeitnehmerInnen nur einlassen, wenn diese

  1. einen Mund-Nasen-Schutz tragen und
  2. einen Nachweis über eines der „drei G“ (getestet, genesen, geimpft) vorlegen. Bei einem Nachweis in Form eines negativen COVID-19-Tests muss dieser alle sieben Tage erneuert werden.

Allerdings ist die allgemeine Gültigkeitsdauer der COVID-19-Tests (24/48/72 Stunden) nicht unbeachtlich: ist die Gültigkeit grundsätzlich abgelaufen, befinden Sie sich aber noch innerhalb der 7-tägigen Frist zur Erneuerung, ist bis zum Vorliegen eines neuen Testergebnisses bei Kontakt mit BewohnerInnen/PatientInnen in geschlossenen Räumen zwingend eine SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA) oder eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen.

Bei einem positiven Testergebnis kann der Arbeitgeber ArbeitnehmerInnen dennoch arbeiten lassen, wenn diese

a) seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sind und b) laut medizinischem Laborbefund (insbesondere aufgrund eines CT-Werts über 30) keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Je nach Tätigkeit kann in all diesen Bereichen auch eine Schutzausrüstung für den Eigenschutz, z. B. Handschuhe oder Schutzkittel, erforderlich sein.

Zur mobilen Pflege und Betreuung gibt es eigene Vorschriften.