Darf mein Arbeitgeber einen Corona-Test von mir verlangen?

Zu Alten- und Pflegeheimen, Krankenanstalten und Kuranstalten: Siehe hier.

Sonderbestimmungen für Wien finden Sie hier.

Folgende ArbeitnehmerInnen müssen eines der „drei G“ (getestet, genesen, geimpft) nachweisen, wenn sie bei Kontakt mit SchülerInnen/KundInnen/Parteien keinen Mund-Nasen-Schutz tragen möchten:

  • LehrerInnen mit unmittelbarem Kontakt zu SchülerInnen
  • InhaberInnen, BetreiberInnen, und ArbeitnehmerInnen von Betrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt
  • Personen mit Parteienverkehr in Verwaltungsbehörden und an Verwaltungsgerichten

Den genauen Wortlaut dieser Verpflichtung finden Sie hier.

Kommen die betroffenen Beschäftigten dieser Verpflichtung nicht nach, müssen sie bei Kundenkontakt, bei Kontakt mit Kindern oder SchülerInnen und bei Parteienverkehr einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wer körpernahe Dienstleistungen bei KundInnen oder mobile Pflege- und Betreuungsdienstleistungen erbringt, darf auswärtige Einsatzorte nur mit einem „drei G“-Nachweis betreten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

In allen anderen Betrieben gilt: Verlangt Ihr Arbeitgeber von Ihnen einen Corona-Test, obwohl ein solcher in der Verordnung nicht vorgeschrieben ist, benötigt er hierfür Ihre Zustimmung. Wenn Sie mit dem Test einverstanden sind, muss der Arbeitgeber die Kosten für den Test übernehmen. Dabei muss der Arbeitgeber die Kosten für den Test übernehmen und die aufgewendete Zeit inklusive Wegzeit (falls an Nicht-Arbeitstagen zu testen ist) als „Dienstverhinderung“ (Arbeitszeit) bezahlen.

Das wurde nun auch ausdrücklich im neuen Generalkollektivvertrag festgelegt.