Darf mein Arbeitgeber einen Corona-Test von mir verlangen?

Zu Alten- und Pflegeheimen, Krankenanstalten und Kuranstalten: Siehe hier.

Folgende ArbeitnehmerInnen müssen regelmäßig einen Corona-Test machen, um ihren Arbeitsplatz betreten zu dürfen:

  1. ArbeitnehmerInnen in der Elementarbildung (Kindergarten, Krippe…) mit unmittelbarem Kontakt mit Kindern
  2. LehrerInnen mit unmittelbarem Kontakt mit SchülerInnen
  3. ArbeitnehmerInnen in der Lagerlogistik, wo der Mindestabstand von zwei Metern regelmäßig nicht eingehalten werden kann
  4. ArbeitnehmerInnen mit unmittelbarem Kundenkontakt z. B. Handel, Dienstleistungen sowie Gastronomie und Hotellerie (sofern geöffnet)
  5. Personen mit Parteienverkehr in Behörden und Verwaltungsgerichten

In diesen Fällen gilt:

  • Sie müssen spätestens alle sieben Tage einen Antigen- oder PCR-Test machen. Der Test muss negativ sein. Der Nachweis muss dem Arbeitgeber vorgewiesen und für sieben Tage bereitgehalten werden.
  • Kommen sie dieser Verpflichtung nicht nach, müssen sie bei Kundenkontakt, bei Kontakt mit Kindern oder SchülerInnen, bei Parteienverkehr und in der Lagerlogistik eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil (oder eine mindestens gleichwertig genormte Maske) tragen.

Wer körpernahe Dienstleistungen bei KundInnen oder mobile Pflege- und Betreuungsdienstleistungen erbringt, darf auswärtige Einsatzorte nur mit einem aktuellen negativen Antigen- oder PCR-Test betreten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

In allen anderen Betrieben gilt: Der Arbeitgeber braucht für einen Coronatest Ihre Zustimmung. Wenn Sie mit dem Test einverstanden sind, muss der Arbeitgeber die Kosten für den Test übernehmen. Dabei muss der Arbeitgeber die Kosten für den Test übernehmen und die aufgewendete Zeit inklusive Wegzeit (falls an Nicht-Arbeitstagen zu testen ist) als „Dienstverhinderung“ (Arbeitszeit) bezahlen.

Das wurde nun auch ausdrücklich im neuen Generalkollektivvertrag festgelegt.