Zählen die Anfahrt zur Teststation und die Testung selbst als Arbeitszeit?

In der Regel ist der Testzeitpunkt frei wählbar. Wie bei üblichen Arztterminen, ist somit auch im Rahmen der freiwilligen Massentestung darauf zu achten, den Termin bestmöglich außerhalb der Arbeitszeit zu legen. Ist das nicht möglich, gehen wir auf Grund des enormen öffentlichen Interesses an der Testaktion davon aus, dass die Teilnahme an der Testung als „Dienstverhinderung aus wichtigen persönlichen Gründen“ zu werten ist. Sie bekommen Ihren Lohn/Ihr Gehalt weiter bezahlt und müssen in diesem Fall weder Urlaub noch Zeitausgleich konsumieren. Der neue Generalkollektivvertrag stellt ebenfalls klar, dass auch eine freiwillige Testung, die nicht in der Freizeit stattfinden kann, 1x wöchentlich als Arbeitszeit zu werten und eine „Dienstverhinderung aus wichtigen persönlichen Gründen“ darstellt.