Ich habe gelesen, dass Pausen vom Maskentragen auch nach kürzerer Tragedauer zustehen. Was gilt nun?

Schon bisher mussten Arbeitgeber beim Einsatz von FFP-Masken regelmäßige Pausen ermöglichen. Es gab jedoch keine eigene Rechtsvorschrift für Maskenpausen. Es ergab sich aus den Pflichten des Arbeitgebers im ArbeitnehmerInnenschutzrecht, solche Pausen bei der Arbeitseinteilung zu berücksichtigen. Grundlage für die maximale Tragezeit und Pausenlänge ist der aktuelle wissenschaftliche Stand, wie ihn etwa die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) im Anhang 2, Tabelle 32 wiedergibt: Bei FFP-Masken sind Tragepausen je nach Intensität der Tätigkeit und Raumtemperatur zu gewähren. Der neue Generalkollektivvertrag stellt nun ausdrücklich klar, dass es einen Rechtsanspruch auf Tragepausen bei FFP-Masken gibt – spätestens nach drei Stunden oder je nach Umständen auch früher. Er sieht nun auch einen eindeutigen Rechtsanspruch auf Maskenpausen beim Mund-Nasen-Schutz vor. Und der Kollektivvertrag stellt zugleich klar, dass günstigere Regelungen, die schon bisher in Betrieben gelebt wurden, nun nicht einseitig verschlechtert werden dürfen.