Sind „freiwillige“ Corona-Tests ein Dienstverhinderungsgrund?

Mit der generellen Ausweitung des Testangebots steigt auch das allgemeine Interesse, sich aus rein persönlichen Erwägungen regelmäßig testen zu lassen. Gerade in kleineren Gemeinden bleiben die Teststationen nicht besonders lang geöffnet, in anderen Fällen erfolgt die Terminvergabe automatisiert.

Der neue Generalkollektivvertrag verweist auf den schon bisher geltenden Grundsatz, dass auswärtige Termine grundsätzlich außerhalb der Arbeitszeit gelegt werden sollen. Gleichzeitig stellt er klar, dass in den Fällen, in denen das nicht möglich ist, die Testung 1x pro Woche während der Arbeitszeit vorgenommen werden darf. In diesen Fällen gilt auch der aus privaten Gründen vorgenommene Corona-Test als bezahlte Dienstverhinderung, für die weder Urlaub noch Zeitausgleich verbraucht werden müssen.