Welche Sonderregelungen gelten derzeit für Wien?

Gleichzeitig mit der bundesweiten Öffnungswelle wurden für das Bundesland Wien verschärfte Schutzbestimmungen etwa für Arbeitsorte erlassen. Jene Lockerungen, die am 22.7. bundesweit in Kraft getreten sind (z.B. keine Maskenpflicht für Beschäftigte im Handel bei Vorlage eines 3G Nachweises) gelten vorerst nicht in Wien.

Für Sie gilt daher:

ArbeitnehmerInnen, InhaberInnen und BetreiberInnen in Wien, die in bestimmten Branchen arbeiten, müssen verpflichtend einen 3G-Nachweis vorlegen, um ihren Arbeitsplatz betreten zu dürfen. Das gilt insbesondere für folgende Bereiche (auch bei Betreten auswärtiger Arbeitsstellen):

  • Elementare Bildungseinrichtungen (insb. Kindergärten und Krippen)
  • Schulen und außerschulische Kinderbetreuungseinrichtungen (Horte)
  • Einrichtungen zu beruflichen Aus- bzw. Fortbildungszwecken, der Erwachsenenbildung bzw. der Führerscheinausbildung
  • Gastgewerbe
  • Körpernahe Dienstleister (mobile Pflege- und Betreuung, Friseure, Masseure, Kosmetiker, Fußpfleger)

Wird der 3G-Nachweis nicht erbracht, müssen ArbeitnehmerInnen, InhaberInnen und BetreiberInnen in diesen Bereichen innerhalb von Wien verpflichtend eine FFP2 Maske tragen.

Die Faustregel für diese Bereiche lautet in Wien daher: Mund-Nasen-Schutz UND Vorlage eines 3G-Nachweises, ansonsten FFP2 Maske.

Trotz der bundesweiten Lockerungen müssen in Wien auch nach dem 22.7. ArbeitnehmerInnen, InhaberInnen und BetreiberInnen bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (insb. Handel), wo eine 3G-Regel für KundInnen nicht gilt, verpflichtend einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt auch für:

  • Museen, Kunsthallen und kulturelle Ausstellungshäuser,
  • Bibliotheken, Büchereien und Archive,
  • Theater, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsäle- und Arenen sowie
  • Einrichtungen zur Religionsausübung.