Darf die Testung in der Arbeitszeit erfolgen?

Wenn Sie in einem Bereich arbeiten, für den auf Grund der COVID-Verordnung eine 3G-Pflicht am Arbeitsplatz gilt, handelt es sich hierbei um eine verwaltungsrechtliche Vorschrift, die nicht dem Arbeitgeber zurechenbar ist. Die Testung muss daher in der Regel in der Freizeit erfolgen.

In Ausnahmefällen, etwa dort, wo die Testmöglichkeit (auf Grund der Öffnungszeiten) ausschließlich während der Arbeitszeit besteht, lässt sich allerdings eine kurzfristige Dienstverhinderung argumentieren, für die Sie grundsätzlich Ihren Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts behalten. Auch dann, wenn Sie rechtzeitig eine PCR-Testung veranlasst haben, bis Dienstbeginn aber kein Testergebnis einlangt, kann für die alternative Einholung eines Antigen-Tests eine berechtigte Dienstverhinderung vorliegen, für die Sie weiterhin bezahlt bekommen.