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Infektion & Quarantäne

Stand: 28.04.2021

Ab dem 19. Mai 2021 werden Gastronomie, Tourismus und Veranstaltungen, etwa im Kulturbereich, wieder möglich sein. Die geplanten Öffnungsschritte finden Sie hier.

In ganz Europa gibt es coronabedingt derzeit noch Reiseeinschränkungen und Quarantäne-Pflicht – auch für die Einreise nach Österreich. Der AK-Einreisecheck sagt Ihnen, was für Sie gilt.

Was Sie in diesem Zusammenhang außerdem wissen sollten:

Die Teilnahme an der Aktion „Österreich testet“ findet selbstverständlich auf freiwilliger Basis statt. Allerdings ist das öffentliche Interesse an der Testung besonders groß – sowohl die Bundesregierung als auch der Bundespräsident haben mit Nachdruck appelliert, an der Massentestung teilzunehmen, um einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 bestmöglich entgegenzuwirken.

Muss ich an den bundesweiten Massentests teilnehmen?

In der Regel ist der Testzeitpunkt frei wählbar. Wie bei üblichen Arztterminen, ist somit auch im Rahmen der freiwilligen Massentestung darauf zu achten, den Termin bestmöglich außerhalb der Arbeitszeit zu legen. Ist das nicht möglich, gehen wir auf Grund des enormen öffentlichen Interesses an der Testaktion davon aus, dass die Teilnahme an der Testung als „Dienstverhinderung aus wichtigen persönlichen Gründen“ zu werten ist. Sie bekommen Ihren Lohn/Ihr Gehalt weiter bezahlt und müssen in diesem Fall weder Urlaub noch Zeitausgleich konsumieren. Der neue Generalkollektivvertrag stellt ebenfalls klar, dass auch eine freiwillige Testung, die nicht in der Freizeit stattfinden kann, 1x wöchentlich als Arbeitszeit zu werten und eine „Dienstverhinderung aus wichtigen persönlichen Gründen“ darstellt.

Zählen die Anfahrt zur Teststation und die freiwillige Testung selbst als Arbeitszeit?

Die Verordnungen des Gesundheitsministers legen immer mehr Wirtschaftszweige fest, die ihre Türen nur dann öffnen dürfen, wenn die Beschäftigten regelmäßig getestet werden. Die Sozialpartner haben sich von Anfang an dafür ausgesprochen, dass diese Testungen in der Arbeitszeit erfolgen und für ArbeitnehmerInnen kostenlos bleiben.

Mit dem neuen Generalkollektivvertrag zu „Corona-Testungen“ wurde dieser Appell nun zu geltendem Recht: alle Corona-Tests, die in einem Berufszweig verpflichtend zu erfolgen haben, sind auf die Arbeitszeit anzurechnen und vom Arbeitgeber zu bezahlen. Das gilt auch für die Anreise zur/von der Teststation, sollte die Testung nicht im Betrieb möglich sein.

Das gilt auch, wenn die Testung nicht ausdrücklich verordnet ist, Ihr Arbeitgeber eine Testung aber wünscht und Sie diesem Ersuchen nachkommen.

Ich benötige einen Corona-Test, um überhaupt arbeiten zu dürfen. Muss ich ihn in der Freizeit machen?

Mit der generellen Ausweitung des Testangebots steigt auch das allgemeine Interesse, sich aus rein persönlichen Erwägungen regelmäßig testen zu lassen. Gerade in kleineren Gemeinden bleiben die Teststationen nicht besonders lang geöffnet, in anderen Fällen erfolgt die Terminvergabe automatisiert.

Der neue Generalkollektivvertrag verweist auf den schon bisher geltenden Grundsatz, dass auswärtige Termine grundsätzlich außerhalb der Arbeitszeit gelegt werden sollen. Gleichzeitig stellt er klar, dass in den Fällen, in denen das nicht möglich ist, die Testung 1x pro Woche während der Arbeitszeit vorgenommen werden darf. In diesen Fällen gilt auch der aus privaten Gründen vorgenommene Corona-Test als bezahlte Dienstverhinderung, für die weder Urlaub noch Zeitausgleich verbraucht werden müssen.

Sind "freiwillige" Corona-Tests ein Dienstverhinderungsgrund?

Eine allgemeine Verpflichtung zur Corona-Schutzimpfung ist gesetzlich nicht vorgesehen. Demnach erfolgt die Impfung ausschließlich auf freiwilliger Basis.

Wie auch bei sonstigen Dienstverhinderungsgründen (etwa einer „freiwilligen“ Testung), sind diesbezügliche Termine tunlichst in die Freizeit zu legen.

Allerdings erfolgt die Terminvergabe oftmals automatisiert bzw. sind Termine derart knapp, dass eine Kollision mit der eigenen Arbeitszeit nicht vermeidbar ist. In diesem Fall liegt für die Dauer der Testung (inkl. Wegzeit) jedenfalls ein Grund für eine berechtigte Dienstverhinderung mit Anspruch auf Entgeltfortzahlung vor. Wichtig ist, dass Sie Ihren Arbeitgeber rechtzeitig über Ihre kurze Abwesenheit unverzüglich informieren, sobald Ihr Impftermin feststeht.

Ich kann mich zur Impfung anmelden. Darf der Impftermin in meine Arbeitszeit fallen?

Dabei ist folgende Unterscheidung ganz wichtig:

  • Haben Sie bereits Krankheitssymptome, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt. Sollte dieser der Meinung sein, dass Sie an Covid19 erkrankt sind, werden Sie in aller Regel krankgeschrieben. Ihr Arzt ist zudem verpflichtet, die Gesundheitsbehörde über Ihre Erkrankung zu informieren. Diese stellt Ihnen zusätzlich einen entsprechenden Quarantänebescheid aus. Der Krankenstand endet mit der behördlichen Absonderung.
  • Haben Sie zwar keine Symptome, besteht in Ihrem Fall aber ein hohes Infektionsrisiko, weil Sie zum Beispiel
    • für 15 Minuten oder länger in einer Entfernung von unter 2m Kontakt von Angesicht zu Angesicht mit einem bestätigten Fall hatten, oder
    • für 15 Minuten oder länger im selben Raum (Klassenzimmer, Besprechungsraum,…) mit einem bestätigten Fall in einer Entfernung von unter 2m waren, oder
    • unabhängig von der Entfernung mit hoher Wahrscheinlichkeit einer größeren Konzentration von Aerosolen eines bestätigten Falles ausgesetzt waren (z.B. Feiern, Sport in Innenräumen)

kontaktieren Sie bitte unverzüglich die Gesundheitshotline 1450.


Achtung: 1450 ist nicht die Gesundheitsbehörde. Es ist ein Callcenter, das anhand genauer Vorgaben des Gesundheitsministeriums feststellt, ob Sie als Corona-Verdachtsfall in Frage kommen. Ist das der Fall, werden Sie von 1450 direkt an die Gesundheitsbehörde weitergeleitet. Nur die Gesundheitsbehörde kann in weiterer Folge einen Quarantänebescheid erlassen und eine Testung anordnen, sollte sich der Verdacht auf eine Infektion erhärten. Der Quarantänebescheid kann auch mündlich durch die Gesundheitsbehörde erteilt werden. Die schriftliche Bestätigung müssen Sie innerhalb von 48 Stunden erhalten.

Ich habe Angst, mich angesteckt zu haben. Was soll ich tun?

Eine Empfehlung reicht in aller Regel nicht aus, um eine Dienstverhinderung zu begründen. Sollte Ihr Arzt der Meinung sein, dass Sie in Ihrem aktuellen Gesundheitszustand nicht arbeitsfähig sind, ist eine entsprechende Krankmeldung erforderlich.

1450 ist ein Callcenter und keine Behörde und kann deshalb auch keine rechtswirksamen Empfehlungen erteilen. Sollte ein entsprechender Coronaverdacht vorliegen, müssen Sie von 1450 an die Gesundheitsbehörde weitergeleitet werden, die einen Quarantänebescheid erlassen kann.

Wenn Sie keine Krankmeldung haben und auch nicht von der Gesundheitsbehörde mit Bescheid in Quarantäne abgesondert wurden, liegt keine Dienstverhinderung vor.

Dennoch raten wir Ihnen, auch derartige „Empfehlungen“ Ihrem Arbeitgeber mitzuteilen. Für den Fall, dass er sich aus seiner Fürsorgepflicht dazu entscheidet, eine kurzzeitige Dienstfreistellung auszusprechen, könnten Sie dennoch zu Hause bleiben und behalten für diese Zeit Ihren vollen Entgeltanspruch.

1450 oder mein Arzt empfehlen mir, vorerst zu Hause zu bleiben. Muss ich dennoch arbeiten gehen?

Versicherte von ÖGK (ArbeiterInnen, Angestellte) und BVAEB (EisenbahnerInnen, BeamtInnen) können sich für die Dauer der Coronakrise bei ÄrztInnen mit Kassenvertrag telefonisch krankmelden. Diese Möglichkeit wurde in den Sommermonaten auf Coronafälle beschränkt, ist aber jetzt wieder in vollem Umfang möglich. Dabei sollte auch gleich das Ende der Krankmeldung vereinbart werden. Vorgesehen ist, dass PatientInnen bis zu einer allenfalls behördlichen Absonderung arbeitsunfähig gemeldet werden können (=Krankenstand).

Wie melde ich mich krank, wenn ich nicht in die Arztpraxis kommen darf?

Die Krankenstandsbestätigung können Versicherte online unter www.meinesv.at abrufen. Sie finden das Service „Krankenstandsbestätigung“ unter „Krankheit und Unfall“. Die ÖGK kann auf Nachfrage auch eine Bestätigung an den/die DienstgeberIn schicken. Sollte das nötig sein, wenden Sie sich bitte an Ihre Kundenservicestelle. Den Kontakt finden Sie hier.

Wie komme ich bei der telefonischen Krankmeldung zu einer Krankenstandsbestätigung?

Stand: 15.11.2020

Als Eltern haben Sie bis zum 18. Lebensjahr des Kindes die gesetzliche Obsorge, die eine entsprechende Aufsichtspflicht enthält. Je älter ein Kind ist, desto weniger eng ist auch die Aufsichtspflicht. Diese orientiert sich aber nicht an einem konkreten Alter, sondern an der Entwicklung Ihres Kindes.  

Ist es Ihrem Kind nicht zumutbar, allein zu Hause zu bleiben und kommt auch sonst keine andere geeignete Betreuungsperson dafür in Frage, müssen Sie aufgrund Ihrer Aufsichtspflicht Ihr Kind zu Hause zu betreuen. Für eine verhältnismäßig kurze Zeit (in der Regel und eine Woche pro Anlassfall, in Ausnahmefällen auch länger) behalten Sie auch Ihren Anspruch auf Fortzahlung Ihres Entgelts.

Außerdem greift in Ihrem Fall möglicherweise das Instrument der „Sonderbetreuungszeit“. Lesen Sie hier weiter: Was ist Sonderbetreuungszeit und wie bekomme ich sie?

Mein Kind wurde als „Kontaktperson“ festgestellt und muss in Quarantäne. Darf ich nun zu Hause bleiben?

Stand: 18.11.2020

In letzter Zeit tritt dieses Problem wiederholt auf: es besteht Coronaverdacht, der Kindergarten schließt für einige Tage, eine Betreuung ist bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses nicht möglich.

Wir können Sie beruhigen: es gibt arbeitsrechtliche Regelungen, die hier weiterhelfen können:

Lesen Sie hier weiter: Was ist Sonderbetreuungszeit und wie bekomme ich sie?

Auch wenn Sie keine Sonderbetreuungszeit in Anspruch nehmen können (aus rechtlichen Gründen oder, weil Sie den Anspruch bereits verbraucht haben) , gibt es keinen Grund zur Sorge: Wenn Sie plötzlich die Betreuungsmöglichkeit für Ihr Kind verlieren, weil der Kindergarten oder die Schule kurzfristig schließt, können Sie Ihr Kind zu Hause betreuen, wenn dafür keine andere geeignete Betreuungsperson (z.B. ein nicht berufstätiger Elternteil) in Frage kommt. Dann liegt nämlich eine unverschuldete Dienstverhinderung vor: Der Arbeitgeber bezahlt Ihr Entgelt weiter, wenn Ihre Abwesenheit verhältnismäßig kurz dauert. Dieser Anspruch gilt übrigens pro Anlassfall und nicht nur ein Mal pro Jahr: sollte der Kindergarten während der Wintermonate ein weiteres Mal schließen müssen, besteht der Anspruch auf Entgeltfortzahlung unter Umständen erneut. Gerne beraten wir Sie dazu persönlich!

Der Kindergarten meines Kindes schließt wegen Coronaverdachts. Darf ich zu Hause bleiben?

Ihr Arbeitgeber kann grundsätzlich keine Quarantänemaßnahmen verhängen. Das können nur die Gesundheitsbehörden (in Wien: MA15). Sehr wohl kann Ihr Arbeitgeber aus seiner Fürsorgepflicht heraus kurzzeitige Dienstfreistellungen aussprechen. Für deren Dauer muss er Ihr Entgelt weiterbezahlen.

Liegt in Ihrem Fall hingegen ein Infektionsverdacht vor, weil Sie zum Beispiel

  • für 15 Minuten oder länger in einer Entfernung von unter 2m Kontakt von Angesicht zu Angesicht mit einem bestätigten Fall hatten, oder
  • für 15 Minuten oder länger im selben Raum (Klassenzimmer, Besprechungsraum,…) mit einem bestätigten Fall in einer Entfernung von unter 2m waren, oder
  • unabhängig von der Entfernung mit hoher Wahrscheinlichkeit einer größeren Konzentration von Aerosolen eines bestätigten Falles ausgesetzt waren (z.B. Feiern, Sport in Innenräumen)

kontaktieren Sie bitte unverzüglich die Gesundheitshotline 1450.

In meinem Betrieb gibt es einen bestätigten Corona-Fall. Muss ich jetzt in Quarantäne?

Dieser Fall tritt in letzter Zeit häufiger auf Grund von Mutationen oder Clusterbildungen ein und führt immer wieder dazu, dass ArbeitnehmerInnen ihren Arbeitsplatz nicht erreichen können.

Wenn Ihre Tätigkeit auch von zu Hause aus ausgeübt werden kann, können Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber auf vorübergehendes Homeoffice einigen.

Wenn Sie sich nicht einigen können, bzw. Ihre Tätigkeit nicht für das Homeoffice geeignet ist, bekommen Sie auf Basis des Epidemiegesetzes dennoch Ihr volles Entgelt fortgezahlt. Ihr Arbeitgeber erhält für diese Fortzahlung einen entsprechenden Kostenersatz vom Bund.

Mein Wohnort oder mein Arbeitsort wurden unter Quarantäne gestellt und ich erreiche meinen Arbeitsplatz nicht. Bekomme ich weiterhin bezahlt?

Wenn Ihnen die Gesundheitsbehörde (nicht 1450!) telefonisch angeordnet hat, sich in Quarantäne zu begeben, ist die Absonderung grundsätzlich rechtswirksam. Ein diesbezüglicher Bescheid kann auch mündlich ergehen. Wichtig ist, dass Sie so rasch wie möglich eine schriftliche Ausfertigung des Bescheides bekommen. Das sollte in der Regel binnen 48 Stunden erfolgen, verzögert sich aber aufgrund der aktuellen Entwicklung in einigen Fällen.

Für Sie gilt: Bleiben Sie zu Hause und informieren Sie Ihren Arbeitgeber, dass Sie von der Gesundheitsbehörde abgesondert wurden. Selbst wenn Sie noch keinen schriftlichen Bescheid erhalten haben, setzen Sie damit kein Verhalten, das Ihren Arbeitgeber zu einer fristlosen Entlassung berechtigen würde. Sollten Sie krankgeschrieben sein, bleibt der Krankenstand bis zur behördlichen Absonderung aufrecht.

Ich bin zwar in Quarantäne, habe aber bisher keinen schriftlichen Bescheid erhalten. Was gilt für mich?

Wenn Ihnen die Gesundheitsbehörde (nicht 1450!) wegen Corona oder eines Verdachts auf Corona eine häusliche Quarantäne auferlegt wurde und Sie deshalb nicht arbeiten gehen können, steht Ihnen für die gesamte ausgefallene Arbeitszeit eine Entgeltfortzahlung zu, die Ihr Arbeitgeber leisten muss. Diese Entgeltfortzahlung wird dem Arbeitgeber zur Gänze vom Bund ersetzt.

Was passiert mit meinem Lohn oder Gehalt, wenn ich selbst in Quarantäne bin?

Durch die behördliche Absonderung im Inland wird der Zweck des Urlaubs (Freizeit, Erholung) nicht mehr erfüllt. Geben Sie Ihrem Arbeitgeber unverzüglich bekannt, dass Sie sich in Quarantäne befinden und in diesem Zeitraum keinen Urlaub konsumieren können. Die Urlaubstage werden in weiterer Folge nicht abgezogen – Ihr Arbeitgeber leistet Ihnen während der Quarantäne die volle Entgeltfortzahlung und erhält diesen Aufwand vom Bund ersetzt.

Ich muss in Quarantäne, befinde mich aber aktuell im Urlaub. Was passiert mit meinen Urlaubstagen?

Hier ist zu unterscheiden:

  • Sind Sie in Quarantäne, weil Sie konkrete Krankheitssymptome haben, kontaktieren Sie vorerst Ihren Arzt, um festzustellen, ob Sie überhaupt arbeitsfähig sind. Sind Sie krank und arbeitsunfähig, dürfen Sie nicht arbeiten gehen und müssen sich schonen.
  • Sind Sie in Quarantäne, weil Sie als mögliche Kontaktperson identifiziert wurden, haben aber keine Krankheitssymptome, sind Sie grundsätzlich (noch) nicht arbeitsunfähig. Auch in diesen Fällen kann Ihr Arbeitgeber nicht einseitig Homeoffice anordnen. Allerdings sind bereits geltende Homeoffice-Vereinbarungen weiterhin aufrecht und kann auch eine neue Homeoffice-Vereinbarung, etwa für die Dauer Ihrer Quarantäne, mit Ihrem Arbeitgeber getroffen werden.

Achtung: Wenn Sie während der Quarantäne Symptome bekommen, ist kein Krankenstand möglich. Wir empfehlen eine ärztliche Bestätigung (Befund) zur Vorlage beim Arbeitgeber zu verlangen.

Muss ich von zu Hause aus arbeiten, wenn ich in Quarantäne bin?

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