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Schutz im Betrieb

Stand: 15.09.2021

Nach der „Drei G-Regel“ benötigen Sie für das Betreten bestimmter privater und beruflicher Orte einen Nachweis, dass bei Ihnen eines der drei G vorliegt:

  • getestet
  • geimpft
  • genesen

Diese Bestätigung heißt offiziell „Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr“.

Die Nachweise haben je nach Art unterschiedliche Gültigkeitsdauern (von 24 Stunden bis 9 Monate). Details dazu finden Sie in den „FAQ Testarten und Testnachweise“ auf der Website des Sozialministeriums.

Infos zur Impfung:

Seit 1.7.2021 gilt die 2. Covid-Öffnungsverordnung, die kaum noch Vorgaben für einzelne Betriebe enthält. Es sind nur noch Mindeststandards für bestimmte Branchen vorgesehen, in denen die Ansteckungsgefahr aus medizinischer Sicht überdurchschnittlich hoch ist (zB. unmittelbarer Kundenkontakt, Gastronomie, Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheime, etc.).

Darüber hinaus müssen alle Arbeitgeber aufgrund ihrer gesetzlichen Fürsorgepflicht (§ 1157 ABGB) bzw. auf Grundlage des ab 52 Beschäftigten verpflichtenden COVID-19-Sicherheitskonzeptes, dafür sorgen, dass die Arbeitsplätze so sicher gestaltet sind, dass es zu möglichst wenig Ansteckungen kommen kann. Siehe dazu: „Darf mein Arbeitgeber am Arbeitsplatz strengere Maßnahmen anordnen, als von der Verordnung vorgesehen?

Die nachfolgenden Regelungen der Verordnung gelten grundsätzlich für das gesamte Bundesgebiet. Sonderbestimmungen für Wien finden Sie hier.

Für folgende Berufsgruppen und Betriebe sieht die geltende Verordnung spezielle Schutzmaßnahmen vor:

1. InhaberInnen, BetreiberInnen und ArbeitnehmerInnen von Apotheken, Betriebsstätten des Lebenmitteleinzelhandels (inkl. Tankstellen mit Verkaufsstellen von Lebensmitteln), Banken, Postfilialen, Trafiken: 

Diese Berufsgruppen müssen am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen bei Kundenkontakt unabhängig vom Vorlieger eines Test- oder Impfzertifikats zwingend eine FFP2-Maske tragen. 

2. InhaberInnen, BetreiberInnen und ArbeitnehmerInnen von Betrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt, in denen KundInnen, die keinen 2G-Nachweis (Impfung, Genesung) erbringen, eine FFP2-Maske tragen müssen (z.B. sonstiger Handel):

Diese Berufsgruppen müssen am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen bei Personenkontakt eine FFP2-Maske tragen. Sie dürfen jedoch dann ohne Maske arbeiten, wenn:

  • Die Beschäftigten (inkl. Betreiber und Inhaber) einen Nachweis über das Vorliegen eines der „2 G“ (Impfung, Genesung) erbringen. 

Wichtig: Diese Lockerung gilt nicht für Wien!

3.

  • Personen mit Parteienverkehr in Verwaltungsbehörden und an Verwaltungsgerichten
  • InhaberInnen, BetreiberInnen und ArbeitnehmerInnen von Betrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt, in denen KundInnen auf Grund der Verordnung einen 3G-Nachweis erbringen müssen (z.B. körpernahe Dienstleister, Gastronomie, Sportstätten, Freizeiteinrichtungen)

Diese Berufsgruppen müssen am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen bei Personenkontakt eine FFP2-Maske tragen. Sie dürfen jedoch dann ohne Maske arbeiten, wenn:

  • Am Arbeitsplatz geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden (z.B. das Anbringen von Plexiglasscheiben), das Infektionsrisiko minimieren können, oder
  • Die Beschäftigten (inkl. Betreiber und Inhaber) und KundInnen/Parteien einen Nachweis über das Vorliegen eines der „3G“ erbringen.

Beispiel: Für den Friseurbesuch benötigt man als Kundin/Kunde einen Nachweis des 3G. Liegt für den Friseur/die Friseurin ebenfalls ein Nachweis der 3G vor, darf diese/r während der Tätigkeit die Schutzmaske abnehmen. Die Faustregel lautet in diesen Bereichen daher: FFP2-Maske oder Vorlage eines 3G-Nachweises.

4. In sonstigen Betriebsstätten gilt für InhaberInnen, BetreiberInnen und ArbeitnehmerInnen in geschlossenen Räumen bei unmittelbarem Kundenkontakt bundesweit eine FFP2-Pflicht. Die Maske darf abgelegt werden, wenn Betroffene einen gültigen 3G-Nachweis erbringen.

5. Beschäftigte in elementaren Bildungseinrichtungen (z.B. Kindergärten, Krippen) und in der außerschulischen Kinderbetreuung (Horte, Tagesmütter- und Väter)

Diese müssen laufend einen gültigen 3G-Nachweis erbringen. Personen, die nicht vollständig geimpft sind, müssen dabei zumindest 1x wöchentlich einen PCR-Test durchführen. Diese Verpflichtung trifft das Betreuungspersonal und das Verwaltungspersonal gleichermaßen.

6. Für Lehrerinnen und Lehrer gelten ab Schulbeginn die Bestimmungen der COVID-19-Schulverordnung (siehe insb. § 5). Die VO können Sie hier aufrufen.

7. Eigene Regeln zur Maskenpflicht gibt es für Alten-, Pflege- und Behindertenheime, Krankenanstalten, Kuranstalten und sonstige Gesundheitseinrichtungen.

8. Ausnahmen zur FFP2-Maskenpflicht bestehen zudem für Schwangere. Diese müssen stattdessen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Weiters müssen LogopädInnen und ihre KundInnen während der Dienstleistung keine Masken tragen.

9. Weiters müssen LogopädInnen und ihre KundInnen während der Dienstleistung keine Masken tragen.

10. Eine generelle Ausnahme von der Maskenpflicht ist auch aus gesundheitlichen Gründen möglich.

Allgemein gilt: Besteht an Ihrem Arbeitsplatz eine Maskenpflicht, muss Ihnen der Arbeitgeber diese kostenlos zur Verfügung stellen.

Muss ich einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske bei der Arbeit tragen?

Gleichzeitig mit der bundesweiten Öffnungswelle wurden für das Bundesland Wien verschärfte Schutzbestimmungen etwa für Arbeitsorte erlassen.

Für Sie gilt daher:

ArbeitnehmerInnen, InhaberInnen und BetreiberInnen in Wien, die in folgenden Branchen arbeiten, müssen verpflichtend einen 3G-Nachweis vorlegen, um ihren Arbeitsplatz betreten zu dürfen. Achtung: die Gültigkeitsdauer von Antigen-Tests beträgt in Wien 24 Stunden, die von PCR-Tests 48 Stunden. Diese Verpflichtung gilt insbesondere für folgende Bereiche (auch bei Betreten auswärtiger Arbeitsstellen):

  • Einrichtungen zu beruflichen Aus- bzw. Fortbildungszwecken, der Erwachsenenbildung bzw. der Führerscheinausbildung
  • Gastgewerbe
  • Körpernahe Dienstleister (mobile Pflege- und Betreuung, Friseure, Masseure, Kosmetiker, Fußpfleger)

Wird der erforderliche Nachweis nicht erbracht, müssen ArbeitnehmerInnen, InhaberInnen und BetreiberInnen in diesen Bereichen innerhalb von Wien verpflichtend eine FFP2 Maske tragen.

Die Faustregel für diese Bereiche lautet in Wien daher: Vorlage eines 3G-Nachweises, ansonsten FFP2 Maske.

In Apotheken, im Lebensmittelhandel, in Banken und Postfilialen sieht die bundesweite Verordnung für ArbeitnehmerInnen, InhaberInnen und BetreiberInnen bei Kundenkontakt verpflichtend eine FFP2-Maske vor. Diese Verpflichtung gilt auch in Wien. Eine Befreiung von der Maskenpflicht bei Vorlage eines 3G-Nachweises ist daher nicht möglich.

Welche Sonderregelungen gelten derzeit für Wien?

Die geltende 2. COVID-19-Öffnungsverordnung (ab 15.09.: 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung) gibt konkrete Mindeststandards für bestimmte Betriebe vor, in die Ansteckungsgefahr aus medizinischer Sicht überdurchschnittlich hoch ist (unmittelbarer Kundenkontakt, Gastronomie, Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheime, etc.).

Die Verordnung befreit Ihren Arbeitgeber jedoch nicht von der in § 1157 ABGB verankerten Fürsorgepflicht. Zudem müssen ChefInnen von Betrieben mit mehr als 52 Beschäftigten ein COVID-19-Vorsorgekonzept vorweisen.

Das heißt, dass Arbeitgeber, auch wenn die gesetzliche Regelungen jetzt lockerer sind, die Beschäftigten im Betrieb bestmöglich schützen müssen. Wie das genau umgesetzt wird, hängt von den konkreten Umständen im Betrieb ab (Größe der Räume, Kontakte, Möglichkeit der Durchlüftung, Anwesenheit von Risikogruppen usw.).

Seit 15.09.2021 betont die geltende Verordnung in § 9 Abs 5 zudem, dass der Arbeitgeber nur in begründeten Fällen andere Regeln erlassen darf, die über Maskenpflicht oder 3G-Nachweis hinausgehen.

Darf mein Arbeitgeber am Arbeitsplatz strengere Maßnahmen anordnen, als von der Verordnung vorgesehen?

Im Zusammenhang mit der Verpflichtung, an bestimmten Orten eng anliegende FFP2-Masken zu tragen, wurde in der Verordnung klargestellt, dass diese Verpflichtung nicht für Schwangere gilt. Diese dürfen daher nach wie vor den bisherigen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Je nachdem, wie hoch die Ansteckungsgefahr in Bereichen mit Kund:innenkontakt ist, müssen Arbeitgeber unter bestimmten Umständen, Schwangeren einen Ersatzarbeitsplatz (ohne Kund:innenkontakt) anbieten. Wo das nicht möglich ist, müssen Schwangere freigestellt werden.

Detaillierte Informationen zum Gesundheitsschutz von schwangeren Arbeitnehmerinnen erhalten Sie auf den Internetseiten des Arbeitsinspektorats.

Muss ich als Schwangere eine FFP2-Maske tragen?

Der Arbeitgeber darf ArbeitnehmerInnen nur einlassen, wenn diese

  1. einen Mund-Nasen-Schutz tragen und
  2. einen Nachweis über eines der „drei G“ (getestet, genesen, geimpft) vorlegen. Bei einem Nachweis in Form eines negativen COVID-19-Tests muss dieser alle sieben Tage erneuert werden.
    Achtung: seit 15.08.2021 kann der Nachweis der Impfung erst ab Vorliegen einer vollständigen Impfung erbracht werden.

Allerdings ist die allgemeine Gültigkeitsdauer der COVID-19-Tests (24/48/72 Stunden) nicht unbeachtlich: ist die Gültigkeit grundsätzlich abgelaufen, befinden Sie sich aber noch innerhalb der 7-tägigen Frist zur Erneuerung, ist bis zum Vorliegen eines neuen Testergebnisses bei Kontakt mit BewohnerInnen/PatientInnen in geschlossenen Räumen zwingend eine SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA) oder eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen.

Bei einem positiven Testergebnis kann der Arbeitgeber ArbeitnehmerInnen dennoch arbeiten lassen, wenn diese

a) seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sind und b) laut medizinischem Laborbefund (insbesondere aufgrund eines CT-Werts über 30) keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Je nach Tätigkeit kann in all diesen Bereichen auch eine Schutzausrüstung für den Eigenschutz, z. B. Handschuhe oder Schutzkittel, erforderlich sein.

Zur mobilen Pflege und Betreuung gibt es eigene Vorschriften.

Was gilt für Alten- und Pflegeheime und Behindertenwohneinrichtungen, Krankenanstalten, Kuranstalten und sonstige Gesundheitsdienstleistungen?

Sehr lange haben sich AK und die Gewerkschaften für entlastende Maßnahmen bei dauerhaftem Maskentragen eingesetzt, nun ist auf diesem Gebiet ein Durchbruch gelungen:

Mit dem Generalkollektivvertrag zu „Corona-Testungen“ wurde endlich der Rechtsanspruch geschaffen, eine Maske (Mund- Nasen-Schutz und FFP 1/2/3) jedenfalls nach einer durchgehenden Tragezeit von höchstens 3 Stunden für zumindest 10 Minuten abzunehmen.

Damit ist keine unbezahlte Arbeitspause gemeint, sondern die Möglichkeit, alle drei Stunden innerhalb der (bezahlten) Arbeitszeit eine Tätigkeit ausüben zu dürfen, die keine Maske erfordert. Ist das dem Arbeitgeber nicht möglich, ändert das nichts daran, dass man die eigene Tätigkeit kurz niederlegen darf, um die Maske abnehmen zu können.

Gibt es ein Recht auf Maskenpausen?

Eine Ausnahme von der FFP2-Maskenpflicht besteht für Personen, denen das Tragen aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann. Dies ist durch eine ärztliche Bestätigung nachzuweisen. Sie dürfen stattdessen auch einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wenn auch das nicht möglich ist, dürfen sie auch eine nicht eng anliegende Schutzvorrichtung tragen, die Mund- und Nasenbereich vollständig abdeckt (Gesichtsvisier). Wenn auch das gesundheitlich nicht möglich ist, muss gar kein Schutz getragen werden.

Die ärztliche Bestätigung ist auf Verlangen im Kundenbereich von Geschäften, an Arbeitsorten oder in Verkehrsmitteln vorzuweisen.

Was gilt, wenn eine Schutzmaske aus gesundheitlichen Gründen nicht getragen werden kann?

Seit 1.7.2021 gilt die 2. Covid-Öffnungsverordnung, die kaum noch konkrete Vorgaben für einzelne Betriebe enthält. Es sind nur noch konkrete Mindeststandards für bestimmte Branchen vorgesehen, in denen die Ansteckungsgefahr aus medizinischer Sicht überdurchschnittlich hoch ist (zB. unmittelbarer Kundenkontakt, Gastronomie, Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheime, etc.).

Darüber hinaus müssen alle Arbeitgeber aufgrund ihrer gesetzlichen Fürsorgepflicht (§ 1157 ABGB) bzw. auf Grundlage des ab 52 Beschäftigten verpflichtenden COVID-19-Sicherheitskonzeptes, dafür sorgen, dass die Arbeitsplätze so sicher gestaltet sind, dass es zu möglichst wenig Ansteckungen kommen kann. Siehe dazu: Darf mein Arbeitgeber am Arbeitsplatz strengere Maßnahmen anordnen, als von der Verordnung vorgesehen?

Mehr Infos zu Schutzmaßnahmen finden Sie auf den Internetseiten der Arbeitsinspektion.

Gibt es bei Ihnen im Betrieb einen Betriebsrat, muss dieser beim Festlegen der Maßnahmen eingebunden werden.

Spezialist:innen für Arbeitsmedizin oder die Sicherheitsfachkraft können bei Fragen zu Schutzmaßnahmen im Betrieb mit ihrem Fachwissen unterstützen.

Welche Schutzmaßnahmen muss der Arbeitgeber für mich treffen?

Arbeitsräume müssen regelmäßig gelüftet werden. Das kann durch eine richtig eingestellte Lüftungs- oder Klimaanlage oder durch regelmäßiges Öffnen der Fenster erfolgen. Das gilt umso mehr für Räume, die von mehreren Personen benützt werden.

Ihr Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass die Räume regelmäßig gereinigt werden. Oberflächen, die oft angegriffen werden, wie z. B. Türklinken müssen regelmäßig gründlich gereinigt werden. Gegenstände wie Werkzeuge, die von mehreren Personen benützt werden, müssen vor dem Gebrauch durch andere gereinigt werden.

Sie müssen sich regelmäßig die Hände gründlich mit Seife waschen können. Seife reicht, ein Desinfektionsmittel ist bei gründlicher Reinigung nicht notwendig.

Können Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz nicht regelmäßig die Hände waschen, wie z. B. im Außendienst, muss Ihr Betrieb Ihnen ein Handdesinfektionsmittel zur Verfügung stellen.

Achtung: Gegen das Corona-Virus schützen nicht alle Desinfektionsmittel. Verlassen kann man sich auf Produkte, auf denen steht, dass sie gegen „behüllte Viren“ oder „(begrenzt) viruzid“ wirksam sind. Bei häufigem Benutzen von Desinfektionsmittel sollte auf die passende Hautpflege geachtet werden.

Was muss ich in Sachen Lüften, Hygiene und Desinfektionsmittel beachten?

Besonders streng regelt die Verordnung die Tätigkeit der mobilen Pflege- und BetreuungsdienstleisterInnen: diese haben zusätzlich zur MNS-Pflicht bei Betreten auswärtiger Arbeitsstellen einen Nachweis der 3G zu erbringen. Wird ein negativer Test vorgelegt, ist dieser alle sieben Tage zu erneuern.

Allerdings ist die allgemeine Gültigkeitsdauer der COVID-19-Tests (24/48/72 Stunden) nicht unbeachtlich: ist die Gültigkeit grundsätzlich abgelaufen, befinden Sie sich aber noch innerhalb der 7-tägigen Frist zur Erneuerung, ist bis zum Vorliegen eines neuen Testergebnisses bei Kontakt mit KundInnen/PatientInnen in geschlossenen Räumen zwingend eine SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA) oder eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen.

Was gilt für Arbeiten in Räumen außerhalb der Firma, z. B. in Wohnungen von KundInnen?

neben Atemschutzmasken (FFP2 oder FFP3) etwa Schutzhandschuhe, Schutzbrillen, Kittel oder Schutzanzüge sein. Ob Ihr Arbeitgeber Ihnen eine Schutzausrüstung zur Verfügung stellen muss, hängt davon ab, ob es im Betrieb oder bei Ihrer Tätigkeit eine erhöhte Ansteckungsgefahr gibt. Zur Auswahl und Benutzung von erforderlicher Schutzausrüstung kann sich der Arbeitgeber mit SpezialistInnen z. B. für Arbeitsmedizin beraten.

Wenn Sie eine Schutzausrüstung tragen müssen, müssen Sie eingeschult werden, wie Sie sie richtig benützen. Bei falscher Benützung können Sie nämlich erst recht eine Ansteckung riskieren.

Was gilt für Schutzausrüstung im Betrieb?

Risikogruppen

Die Verordnung, die seit 06.05.2020 die Freistellung von Risikopersonen und den Kostenersatz für den Arbeitgeber ermöglicht hat, ist am 30.06.2021 ausgelaufen und wurde vom Arbeitsministerium nicht verlängert.

Verwiesen wurde dabei auf die aktuelle epidemiologische Lage und das umfassende Impfangebot für sämtliche Personen, die auf Grund ihres Gesundheitszustands der COVID-19-Risikogruppe zugerechnet werden.

Wir werden Sie auf unseren Internetseiten unverzüglich informieren, sollte eine neue Verordnung zur Freistellung von Risikogruppen erlassen werden.

Für Sie gilt: Der Arbeitgeber ist gesetzlich weiterhin verpflichtet, Ihnen einen größtmöglichen Schutz am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Das ergibt sich nicht nur aus der arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht, sondern auch aus Sondergesetzen, wie etwa dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz.

Konnten Sie bisher problemlos im Homeoffice arbeiten, kann sich aus der Fürsorgepflicht ergeben, dass der bestmögliche Schutz für Sie weiterhin im Homeoffice besteht. Eine einseitige Aufkündigung der Homeoffice-Vereinbarung durch den Arbeitgeber und die Verpflichtung zur Rückkehr auf den Arbeitsplatz müsste daher explizit begründet werden, wobei die Art der Tätigkeit, die Intensität von Personenkontakten, die räumliche Gestaltung der Arbeitsumgebung und die Frage, inwieweit Ihnen eine Impfung, Testung bzw. das Tragen einer Schutzmaske zumutbar sind, bei dieser Beurteilung eine besondere Rolle spielen.

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